Fr/Sa, 21./22. September 2019

In der Werft, NF49 am Seetalplatz

Do, 21. März 2019

Im Klub Kegelbahn, Baselstrasse 24, 20H Tür 20H30 Musik

Silvan Schmid solo

Ein Jahr lang erarbeitete Silvan Schmid verschiedene Solos und führte diese im Rahmen seiner Konzertreihe EP SERIES auf. Seine Solos sind Versuche Musik in vorgestellten Räumen zu kreieren. Wie formt das Spiel mit räumlichen Imaginationen die Musik? Welche Musik entsteht durch die Interaktion mit den gegebenen Raumwegen innerhalb der Trompete? Für das Konzert in der Kulturbrauerei nimmt er seine Solos als Ausgangslage, legt sie übereinander und betrachtet den Querschnitt davon.

 

 

Silvan Schmid - Trompete

Membrane

Membrane trennen Innenräume vom Aussenräumen. Sie umhüllen als Atmosphäre, Erdkruste, Haut und Zellwände ein Innen und definieren dieses erst als Körper in einem Aussen - ein Ich in der Welt. Membrane sind Berührungspunkt und Austauschort.

Sie empfangen Schwingungen. Sie resonieren und verbinden das Innen mit dem Aussen. Seit mehreren Jahren arbeiten die als Paar lebenden KüstlerInnen Dalia Donadio und Tobias Meier an Stücken, die Polaritäten und Magnetismen auf den Grund gehen. Sie erforschen dabei ihre eigene Herkunft, ihren Anteil an einer Universalität und darin die Beziehung von Mensch zu Mensch. In „Membrane“ untersuchen sie an welchem Punkt das Ich zum Universellen wird und das Universelle zum Einzelnen.

 

Dalia Donadio – Stimme, Electronics

Tobias Meier – Saxophon, Stimme, Electronics

Mi, 27. März 2019

Im Klub Kegelbahn, Baselstrasse 24, 20H Tür 20H30 Musik

Mark Dresser solo

Mark Dresser (USA) ist seit 1983 live und im Studio aktiv als Solokünstler. Zusammengespielt hat er unter anderen mit Anthony Braxton, Gerry Hemingway und Tim Berne. Kern seiner Musik ist die künstlerische Besessenheit und Hingabe dafür, die klanglichen und musikalischen Möglichkeiten des Kontrabasses zu erweitern. Das gelingt ihm mithilfe unkonventioneller, elektronischer Verstärkung und "extended techniques".Ein Klangforscher im wahrsten Sinne des Wortes: Sein jüngstes Solowerk mit dem Titel "Bass Explorations, Investigations, and Explanations" (2010, Format:CD/DVD/Booklet), steht für die scheinbar endlose Erweiterung des Klangmaterials. Weiter schrieb Dresser zwei Artikel über "extended techniques" für "The Strand magazine". Und zudem ist er gern gesehener Gastdozent an diversen Tagungen und Schulen. Dasführt ihn nach Luzern an die HSLU Musik Abt. Jazz. Davor ist er zu Gast mit einem Soloset in die Kulturbrauerei.

 

Mark Dresser - Kontrabass

Erbt Mäder Amberg?

Mäder erbt am (heiligen) Berg drei Bassklarinetten. Mit seinen Weggefährten sucht er fortan die Manifestation des ultimativen und endgültigen Klangs!

Flirrend und surrend, ächzend und schreiend bahnen sich die drei Tapferen ihren Weg durch den undurchdringlichen Dschungel der tönenden Welt.

Nachdem die Drei mit vereinzelten Intermezzi am Triotage Festival im Neubad (Bild) Premiere feierten, stehen sie nun in voller Konzertlänge auf der Bühne. - Wo sie hingehören.

 

 

Christoph Erb, Niklaus Mäder, Elio Amberg - Bassklarinetten

Do, 25. April 2019

Im Klub Kegelbahn, Baselstrasse 24, 20H Tür 20H30 Musik

Nicolas Stocker solo

Mit seinem Solo Projekt sprengt Nicolas Stocker die Grenzen von Neuer Musik, technoider Minimal Music und freier Improvisation. Basierend auf seiner ausgeklügelten Kunst des polymetrischen Spiels und spektralen Abstecher ins Melodische entwickelt er ein betörendes Geflecht aus rhythmischen Strukturen und ätherischen Sounds. Als Sideman und Co-Leader von Bands wie Nik Bärtsch´s Mobile und KALI hat er in einigen der wichtigsten Venues, wie dem Berghain oder der Elbphilharmonie, gespielt und auf drei Kontinenten getourt. Zudem hat er mit den Grammy Award gewinnenden Produzenten Manfred Eicher und David Odlum zusammengearbeitet und ist auf zwei ECM Veröffentlichungen zu hören. Nun präsentiert er in der Kegelbahn sein erstes Album als Solo-Artist. «SOLO» wurde in Berlin aufgenommen und ist Nik Bärtsch´s Label Ronin Rhythm Records erschienen.

 

Nicolas Stocker - drums, tuned and untuned percussion

Nachtschattengeräusche

Lukas Briner und Nicolas Wolf bringen Geräusche in die Welt der Nachtschatten. Die beiden Schlagzeuger beschränken sich auf das Spiel mit Becken und setzen die Musik durch das Spielen in der Dunkelheit in einen besonderen Kontext. Durch die fehlenden visuellen Eindrücke schärfen sich die restlichen Sinne, das Hörerlebnis wird für das Publikum intensiv und fassbar.

 

Lukas Briner, Nicolas Wolf - Cymbals

 

 

Do, 23. Mai 2019

Im Klub Kegelbahn, Baselstrasse 24, 20H Tür 20H30 Musik

REA

REA ist eine Legierung vereint aus Klang, Bild, Wort und Natur. Sie beschäftigt sich musikalisch wie visuell mit ihrer Weltwahrnehmung, deren Klänge und Produktion und entwickelt durch elektronische sowie akustische Wege Klangwelten, welche sie stimmlich, instrumental und durch natürliche Klänge der Natur zusammenschmelzt. Manchmal erinnert dies an eisblumenartige Gewebe, manchmal an treibende, sich ewig drehende Derwische, Haar und Knochen, eisiger Wind und unendlicher Weite.

 

Rea Dubach - Stimme, Synth, Gitarre, Electronics

 

Genthon / Meklin / Tantanozi

Als Ausgangspunkt für die Musik des Trios dient ein offenes Klangfeld, wo vieles Platz haben kann und möglich erscheint. Gehaltene, fast unhörbare Linien oder dichte Geräuschflächen. Gesungenes, Pausen, individuelles Agieren. Da jede Musikerin ein reiches Spektrum klanglicher Differenzierung einbringt, ergeben sich vielseitige Kombinationsmöglichkeiten. Stilistisch dominieren dichte oder durchbrochene Klangflächen, doch auch gestalthafte kammermusikalische Strukturen gehören zum Repertoire. Barocke oder folkloristische Klanglichkeiten können hörbar werden, bleiben aber eher ferne Assoziationen. Im Fokus steht zudem Arbeit mit Zeitstrukturen. Reduziertes Improvisieren, intensives Zuhören, musikalisches Storytelling.

 

Anouck Genthon - Geige

Anna Kaisa Meklin - Gamba

Marina Tantanozi - Flöte

MI, 5. Juni 2019

Im Klub Kegelbahn, Baselstrasse 24, 20H Tür 20H30 Musik

Anthony Pateras solo

THIS AIN’T MY FIRST RODEO is a project that explores the psycho-acoustic interactions between two synthesizers in quadraphonic settings. Ornamenting the synthesizer fabric are materials generated and mutated by 1/4 inch tape delay. These elements fuse to heighten the production of sound phenomena and third-ear emissions. Pateras thus creates sound textures with infinite folds allowing an immersive listening, applying his knowledge in the field of electroacoustic and spectral music, his research on physical and acoustic phenomena and the exploration of sound and its mutation. - XING

 

Anthony Pateras - synth, electronics

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Afarina

Landolt/Meier

Komplexe Strukturen und rhythmische Gebilde, abstrakte Grooves, die sich um einen zeitweise unsichtbaren Puls drehen. Maschinen-generierte synthetische Klänge, die das Soundspektrum des menschlichen Ohrs gänzlich ausreizen. All dies verschmilzt in dieser Duo-Konstellation und erklingt gleichwohl organisch.

Die Musiker David Meier (Schnellertollermeier) und Ramon Landolt (Trio Heinz Herbert) erwecken so ein Klangwesen, das sich improvisierend durch Raum und Zeit bewegt.

 

David Meier - drums

Ramon Landolt - synth, electronics