Kulturbrauerei (at) Kunsthalle Luzern

Montag, 10. Dezember 2018  20.30h

Neue Musik: Duo Klexs

Die Bratsche und das Saxophon unterscheiden sich komplett in ihrer Tonerzeugung und haben doch gewisse Gemeinsamkeiten.... sie sind sich Nah und Fern zugleich!

Klexs versucht die Gegensätze und Eigenheiten der beiden Instrumente auszuloten, um sie so anzunähern, ohne es sich in ihren Gemeinsamkeiten bequem zu machen. So entsteht ein neuer, interessanter Klangkörper.

 

So unterschiedlich die Instrumente, so unterschiedlich sind sich auch Silke und Léa. Deutsch und Französisch. Träumerin und Perfektionistin.

Die eine das Ziel klar vor Augen versucht die andere durch eine gesunde Portion Chaos das Schaffen zu würzen. Ihre unterschiedlichen Persönlichkeiten treiben ihre Zusammenarbeit an, sie verschmelzen in der Musik um zum richtigen Zeitpunkt ausbrechen zu können. So entstehen verspielte, freche, überraschende Interpretationen, die trotzdem mit gewissem Ernst betrieben werden.

Nah und Fern - mit diesem Programm möchten die beide Musikerinnen musikalisch auf ihre Gegensätze und Gemeinsamkeiten eingehen. Dazu haben das Duo Klexs zwei schweizer KomponistInnen um eine Auftragskomposition gebeten. Mauro Hertig, ein aufstrebender junger Komponist, der schon für viele grossen und kleinen Ensembles geschrieben hat und Mathilde Bigler, welche die Einflüsse aus vielen Kunstrichtungen in ihre Kompositionen einfliessen lässt.

 

Léa Legros-Pontal, Bratsche

Silke Strahl, Saxophon

 

Programm

Mathilde Bigler Auftragskomposition

Mauro Hertig Auftragskomposition

Matthew Shlomowitz Letter Pieces No.5: Northern Cities

Dieter Ammann D’accord(s)

Karlheinz Stockhausen Ausschnitte aus Tierkreis

Simon Stehen-Andersen Next to besides besides

Eva-Maria Karbacher Freie Improvisation 1-5

Freie Improvisation: Vincent Glanzmann solo

Zeitgleich mit dem Release des kryptischen Albums „Z/Rzw-Shiiiiiii“ präsentiert Vincent Glanzmann das elektro-akustische Stück --<°>^.°-s-^. ber den für ihn charakteristischen Umgang mit Konzept und Klang demonstriert er ein innovatives und eigenwilliges Verständnis kontemporärer Perkussion. Belebende, fokussierte und körperliche Musik, welche überrascht, erfrischt und die mentale Kreativität des Zuhörers anzuregen vermag.

www.vincentglanzmann.ch www.facebook.com/vincent.glanzmann

Foto Credit: Dominik Zietlow

Die Konzerte finden in der Kunsthalle Luzern statt:
Bourbaki Panorama

Löwenplatz 11 

6002 Luzern

 

Konzerteintritt: 15 CHF / 7 CHF (Studierende)

MI, 19. Dezember | Kulturbrauerei, 20h Tür 20.30h Musik

Elio Amberg solo | C+H+(LX2) = IV

Ein echtes allererstes Treffen, im Leben und auf der Bühne! Diese vier Musiker kommen aus verschiedenen Ländern und haben unterschiedliche Hintergründe, aber – sehr wahrscheinlich – einen ähnlichen Zugang zu Klang und Struktur. Das Statement hier ist klar: Sich treffen, improvisieren, ins Unbekannte springen und sich dem Schwindel des Augenblicks hingeben.

 

 

 

Frantz Loriot, viola
Carl Ludwig Hübsch, tuba
Raphael Loher, piano
Carlo Costa, drums