Der Mullbau wird 10 und die Kulturbrauerei 5 Jahre alt. Zusammen sind wir ein Teenager und deshalb feiern wir unsere Jubiläen mit einem Open-Air an der Lindenstrasse.

3 Tage, 9 Konzerte, 2 DJ-Sets bis zum Morgengrauen, leckeres Essen und erfrischende Getränke!

Aus der Region für die Region (Schnellertollermeier), Besuch aus Bern (Julian Sartorius) und Zürich (Eiko), erfahrene Haudegen (Urban Mäder/Hans Hassler), junge Crazyness (Acid Amazonians), ein Kinderkonzert (Pfote mampft Quark) und vieles mehr. Kommt und feiert mit uns.

Donnerstag, 16. August 2018

19.30 Uhr: Julian Sartorius | Bern

Der Beat ist das bestimmende Element im Leben von Julian Sartorius. 1981 in Thun

(Schweiz) geboren, fand er als Fünfjähriger zum Schlagzeug. Mit seinen Rhythmen, die

Neue Musik, Hip- Hop und abstrakte Elektronika ausloten, zeigt Sartorius die Vielfalt und Möglichkeiten seines Instrumentes auf. Öfters präpariert er das Schlagzeug, arbeitet mit ungewöhnlichen akustischen Sounds und erschliesst so Schlag um Schlag eine ungehörte

Klangwelt.

 

 

Julian Sartorius - Schlagzeug

21.00 Uhr: Tanche | Luzern

Viel wichtiger als das Was und Warum ist bei Tanche das Wo. Wo ist Tanche? Grundsätzlich meist unten rechts. Aber auch hinten, leise pochend oder aber direkt vor der Nase, verstärkt. Ein Tanche ist meist feucht, ziemlich flink, schlussendlich aber durchaus geniessbar. Tanche steht für sich, Tanche massiert mich, beisst sich, Tanche spielt für dich eine mal wilde, mal sanfte Mischung aus elektronischen und akustischen Klängen, die zusammen die Geschichte deiner surrealen Träume mit dem gewissen unheilschwangren Unterton erzählen. Tanche erhört, beschwört und verstört die Emotionen einer abgebrochenen Prokrastination, einer ungewollten Erektion oder der zukünftigen Sowjetunion. Und noch mehr. Oder weniger. Alors on Tanche!

 

Chadi Messmer - E-Bass

Christian Zemp - Gitarre

Elischa Heller - Electronics

Jonas Albrecht - Schlagzeug

 

Freitag, 17. August 2018

19.30 Uhr: Kappeler / Zumthor | Graubünden

Mit sehr verschiedenen Hintergründen wie Volksmusik, Neue Musik, Hardcore Noise oder freier Improvisation, haben Kappeler / Zumthor zusammen eine eigene, eigenartige Sprache für ihre akustische Musik gefunden. Mit einer grossen Sensibilität für Klang, Form und Textur kreieren sie Stücke und instrumentale Songs, die sich weder um radikale Konzepte noch um Modeströmungen sondern schlicht um Musik kümmern. Dadurch entstehen Atmosphären, die von Einfachheit, Weiträumigkeit, Düsternis und zeitweise wilder Melancholie geprägt sind. Aber auch Humor und eine kindliche Spielfreude ist Teil ihrer Musik. In kleinen, grotesken Tänzen, in sehr langsamen Wüsten-Balladen oder in Out-of-Time-Grooves machen sie jene Musik, die sie in diesem ihrem  Lebensabschnitt zusammen machen möchten.            Nicht mehr, nicht weniger.

 

Vera Kappeler - Klavier, Harmonium, Gesang

Peter Conradin Zumthor - Schlagzeug, Toy-Piano, Gesang

21.00 Uhr: Schnellertollermeier | Luzern

Schnellertollermeier spielen kompromisslose Musik zwischen moderner Komposition, Minimal-Music, Psychedelic und brachialer Rockmusik, zersägen

jegliche Genre-Grenzen mit instrumentaler Wucht und spielen mit Bedacht das Herz gegen den Verstand aus.

 

 

 

Manuel Troller - Gitarre

Andi Schnellmann - E-Bass

David Meier - Schlagzeug

22.30 Uhr: Eiko | Zürich

Hausgemachte Software-Synthesizer. Beats auf und neben dem Puls. Die unverwechselbare Stimme ist kräftig, roh und zärtlich zugleich. Schicht um Schicht werden aus Lärm Melodien! Ist das punkig? Es ist sicher keine Rehaugenmusik und Eiko gehört eigentlich in keine Schublade. Die Musik entsteht aus dem was Joana Aderi im Raum und in ihrer Eiko-Welt wahrnimmt. Klingt simpel, kann aber je nach dem ziemlich komplex sein.

 

 

Joana Aderi - Gesang, Synthesizer, Effekte

Anschliessend: DJ Bête Bétonique

Samstag, 18. Augutst 2018

14.00 Uhr, Kinderkonzert: Pfote mampft Quark | Luzern

König Bagger lernt endlich fliegen. In den Wolken trifft er Frau Blitz, die Spaghetti kocht und das Eichhörnchen sitzt in der Tanne und strickt an einer Nuss. Solcherlei und Allerlei, gemampfte und gequarkte Geschichten. Simone Schorro singt und erzählt. Markus Meier zupft und schrummt. Martin Geel pinselt.

 

 

Simone Schorro - Stimme

Martin Geel - Ilustration

Markus Meier - Gitarre

19.30 Uhr: Mäder / Hassler: Balgerei | Luzern / Zug

Acht Staubsauger und acht Akkordeons, das ist das Setting für die Installation von Urban Mäder und Peter Allamand. Die Instrumente wirken angeschlagen, ihr Zenit ist längst überschritten. Die Bälge der Instrumente atmen mit letzten Kräften stoisch durch. Die Staubsauger pumpen wie Beatmungsmaschinen Luft in die Instrumente. Das Ensemble lässt beharrlich aufhorchen, um gleich wieder zu verstummen. Wie wild es bei dieser Balgerei zu- und hergehen wird, kann man nie wissen. Balgerei, die Begegnung der zwei Musiker, verspricht bei allem Austeilen und Einstecken einen konzertanten Leckerbissen.

 

Urban Mäder - Konzept, Performance

Hans Hassler - Akkordeon

 

21.oo Uhr: PoiL | Frankreich

PoiL besteht aus drei Musikern, die weder Einschränkungen noch Verbote kennen, PoiL fliessen, flitzen und tanzen zwischen der Energie des Punks, der Schönheit von Kammermusik und dem Chaos einer Fabrik am Rande einer Explosion. Das Trio kombiniert ihre rohe Verrücktheit mit einer an Frank Zappa, Frederic Chopin und Charlie Chaplin erinnernde Virtuosität. Im Publikum bangen die Heads und brechen dabei in jubilierendes Geheul aus. Die Franzosen von PoiL bringen mit ihrem Auftritt ein fast schon dadaistisch zu nennendes Gesamtkunstwerk voller virtuos dargebrachter Kompositionsideen auf die Bühne: Eine Cartoon-Version des Prog, eindrucksvoll und berauschend.

 

Antoine Arnera - Keyboards, Gesang

Boris Cassone - Bass, Gitarre, Gesang

Guilhem Meier - Schlagzeug, Gesang

 

22.30 Uhr: Acid Amazonians | Zürich

Sugar, Spice and everything nice – Acid Amazonians kämpfen gegen das Monster Normativität.

Ihre Superkräfte: Saure Apfelringe, Glitzer, Mondlicht und allem voran Musik, Video und Tanz.

Mit improvisiertem Maschinen-Funk, Choreographien und Slogans kämpft das Trio ausgerüstet mit E-Gitarre, Synthesizer und Vocals jedem Konzert gegen das gemeinhin bekannte Übel namens Normen an.

 

 

 

Franziska Staubli - Gitarre, Gesang

Nina Tshomba - Gesang, Synthesizer

Rada Leu - Gesang, Synthesizer

 

Anschliessend: DJ U.R.S.N